Steuerberaterkosten berechnen, absetzen, verhandeln: Auf das musst Du achten

Steuerberaterkosten können ziemlich hoch werden. Sie hängen davon ab, wie sich die Einnahmen Ihres Unternehmens gestalten. Selbst bei der Einkommensteuererklärung kann es nötig werden, einen Steuerberater hinzuzuziehen. Die Steuerberater-Kosten werden zudem dadurch bedingt, ob die komplette Buchhaltung ausgelagert wird oder die Dienstleistungen nur zur Buchführungsüberwachung genutzt werden.

In Deutschland regelt die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) die Höhe der Honorare für den Steuerberater. Die Verordnungsreform von 2016 erlaubt es, höhere oder niedrigere Beiträge als vom Gesetzgeber gefordert, abzurechnen. Bei Abweichungen von der gesetzlich geregelten Vergütung muss der Steuerberater seinen Mandanten jedoch schriftlich informieren, dieser muss dann zustimmen. Prüfen Sie den Sachverhalt gründlich.

Die Steuerberatervergütungsordnung regelt die Gebührensätze, die anhand eines Gegenstandswertes angesetzt werden. Die genaue Höhe für den Mandanten hängt jedoch davon ab, welcher Satz genau angewendet wird. Üblicherweise sind das die Mittelgebühren, die jedoch nicht grundsätzlich die richtige Wahl sind. Der Steuerberater hat laut Bundessteuerberaterkammer einen ausgedehnten Ermessensspielraum, muss jedoch im Zweifelsfall die Wahl begründen. Also lohnt sich für den Mandanten die Nachfrage, wenn die Kosten zu hoch erscheinen. Erheblicher Mehraufwand mit höheren Preisen kann allerdings entstehen, wenn Ihre Finanzbuchhaltung und die Kontierung von Belegen großen Aufwand verursacht.

So setzen sich Steuerberaterkosten zusammen:

1. Steuerberaterkosten für Finanzbuchhaltung
Hier kommt es darauf an, welche Aufgaben dem Steuerberater übertragen werden. Hierunter fallen die folgenden Arbeiten.
-vollständige Buchführung
-Kontierung der Belege
-Buchführung nach kontierten Belegen
-Buchführung gemäß erstellter Buchführung des Unternehmen
-Buchführungsüberwachung

Hier werden die Steuerberater Kosten in der Regel monatlich abgerechnet. Gerade hier können Sie viel sparen, indem Sie Aufgaben selbst erledigen, wie z.B. die Posten vollständige Buchführung, Kontierung und die Buchführung nach kontierten Belegen.

Steuerberaterkosten für den Jahresabschluss

Die Gebühren für den Jahresabschluss kommen extra hinzu. Sie richten sich nach der Art der Gewinnermittlung. Bei der Einnahmen- und Überschussrechnung entfallen geringere Kosten als bei der Gewinn – und Verlustrechnung an.

Kosten für betriebliche Steuererklärungen

Auch diese können in den Steuerberatungskosten enthalten sein, wenn sie sich nicht mit den Finanzbuchhaltungstätigkeiten des beauftragten Steuerberaters abdecken.

Wenn Sie wissen wollen, wie viel ein Steuerberater kostet, dann können Sie auch einen Steuerberaterrechner nutzen. Hier werden die verschiedenen Einkünfte angegeben. Sie erfahren, welche Steuerberatungskosten zu erwarten sind. Danach können Sie dann Ihren Dienstleister wählen. Insgesamt gilt aber, je mehr Arbeiten Sie selbst erledigen, desto preiswerter wird es. Ordnung bei der Buchführung lohnt sich also. Bei wiederholten Tätigkeiten kann sich eine Pauschalvergütung rentieren. Sind die Kosten dennoch zu hoch, lohnt sich ein Steuerberater-Wechseln. Programmlösungen wie Datev oder Seiten wie smartexperts.de helfen Ihnen zusätzlich.

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