Onlineshops – so baut man mehr Vertrauen auf

Der Online-Shop ist fertig aufgebaut, wird fleißig bewirtschaftet und erzielt bereits gute Umsätze? Oder im Gegenteil, der Shop verfügt über Besucher, die Absprungrate ist trotzdem sehr hoch und die Umsätze bleiben aus? In beiden Fällen sollte man über den Einsatz von Trust-Elementen nachdenken.

Kunden überzeugen – Vertrauen aufbauen

Ein schön gestalteter Shop ist wichtig. Das Angebot sollte gut strukturiert sein und dem Besucher auf einen Blick Klarheit vermitteln. Die Konkurrenz ist groß und der Kunde entscheidet sich eher für Shops, die ihm einen guten Eindruck vermitteln. Nicht nur das Online-Angebot ist entscheidend, auch die gesamte Abwicklung, von der Zahlung über den Versand, bis hin zum After-Sales-Support oder dem Retouren-Handling muss stimmen. Daher ist es umso wichtiger, sich über den Einsatz von Trust-Elementen auf der Webseite ausführlich Gedanken zu machen. Die verschiedenen Güte-Siegel-Anbieter können durchaus unterschiedliche Dinge bewerten. Nicht zu unterschätzen sind auch die womöglich abgebildeten Kundenmeinungen. Studien haben gezeigt, dass Shop-Besucher ihre Kaufentscheidungen zu einem hohen Grad von den Meinungen anderer Kunden abhängig machen.

Welches Label nehmen?

Ein Gütesiegel baut also Vertrauen auf und steht für eine gewisse Transparenz. Es macht jedoch keinen Sinn, möglichst viele Trust-Labels abzubauen. Es muss sich schon um das richtige, für die jeweilige Zielgruppe relevante Label handeln. Ein spezifisches Siegel einer bestimmten Branche oder eines Verbandes kann sehr wirksam und erfolgreich sein. Abzuraten ist von Fake-Siegeln, die lediglich durch eine gute Optik auffallen, jedoch sonst keine weiteren Prüfprozesse abbilden. Erkennt der Besucher dies, kann sich das sehr negativ auf die Akzeptanz auswirken.

Vertrauen aufbauen bedeutet Arbeit und Mühe

Um schlussendlich die gewünschten Zertifizierungen zu erhalten, muss der Shop diverse Prüfkriterien der Trust-Label-Anbieter erfüllen. Unter Umständen kann dies aber bedeuten, dass viele verschiedene Anpassungen durchgeführt oder zusätzliche Informationen abgebildet werden müssen. Gerade im Hinblick auf die DSGVO bestehen strenge Richtlinien, die befolgt werden sollten. Vielleicht müssen Lizenzen gekauft werden oder Schnittstellen eingerichtet werden. Kann man als Betreiber nicht alles selbst erledigen, bedarf es eventuell der Hilfe von Drittfirmen. Dies alles erfolgreich umzusetzen, kann viel Geld und auch Zeit verschlingen. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass einige Labels nach einiger Zeit ablaufen und der Zertifizierungsprozess zu wiederholen ist.

Langfristiger Erfolg ist garantiert

Um im E-Commerce auch langfristig erfolgreich zu sein, kommt man um die Neuausrichtung auf die ständig wechselnden Kundenanforderungen nicht umhin. Was gestern gut war, ist eventuell morgen nicht mehr bei den Kunden gefragt. Vielleicht wurde das Design überarbeitet, Produkte aus dem Sortiment entfernt, oder Dienstleistungsangebote sind verändert worden. Möglicherweise erkennen wiederkehrende Besucher den Shop nicht mehr auf den ersten Blick wieder. Kundenbewertungen oder bekannte Gütesiegel dagegen bleiben, können noch jahrelang auf dem Frontend des Shops platziert werden und geben dem Besucher durchaus einen Eindruck, ob es sich um einen vertrauenswürdigen Onlineshop handelt.

Es braucht Geduld

Der Erfolg wird sich ganz sicher einstellen. Es braucht allerdings ein wenig Geduld und selbstverständlich müssen die eingeforderten Prüfkriterien immer erfüllt sein. Erfolgsgarantien gibt es keine, jedoch ist die Einbindung eines Trusted-Shop-Labels eine weitere Karte, die man im E-Commerce spielen kann.

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