Auf ewig Start-Upper?

Der Begriff Start-up klingt zwar sehr hip und modern, aber es klingt auch immer etwas mit, das man mit (allzu) jugendlich und sogar etwas dilettantisch beschreiben könnte. Wenn Sie ein Start-up gründen, mag es sinnvoll sein, dem Projekt zu Beginn auch diesen Namen zu verleihen, Sie sollten sich aber doch überlegen, wann Sie sich auf das nächste Level begeben sollten, nämlich das, Ihren Betrieb auch als Firma zu bezeichnen.

Aus der Masse heraus stechen

Wie bei jedem Begriff setzt auch nach einer Weile beim Start-up eine Art Inflation ein. Start-up, ach ja, das kennt man, davon gibt es Tausende, wenn das überhaupt reicht. Wenn Ihr Unternehmen erste Erfolge vorweisen kann, und Ihr Mitarbeiterstamm sich etabliert hat, der auch noch wächst, sollten Sie intern und auch anch außen – kommunizieren, dass Sie nun nicht mehr zur Masse der Up-Starter und Neulinge gehören, sondern ein ernst zu nehmender Betrieb sind. Mit Start-ups mag man zwar manchmal etwas Nachsicht üben, wenn alles noch neu ist, aber Sie wollen doch ernst genommen werden. Also legen Sie den Begriff Start-up beizeiten ab. Sie sind jetzt erwachsen!

Was Sie jetzt alles nicht mehr sind

Wenn Sie in die nächste Phase eintreten, sind Sie einiges nicht mehr, was Sie als Up-Starter noch waren: Sie sind nicht mehr räumlich provisorisch untergebracht, Sie feilen nicht mehr in allen Details an Ihrem Konzept, sondern haben eins gefunden, das funktioniert. Und Sie sind nicht mehr länger “jung” im Sinne von unerfahren und am Ausprobieren. Überlegen Sie sich gut, wann Sie dieses Etikett nicht mehr brauchen, und werfen Sie es dann konsequent über Bord. Aus dem Start-up wurde eine Firma, die schon aus Fehlern gelernt hat und den Weg zum Erfolg klar verfolgt! Und, wer weiß, vielleicht gründen Sie dann doch wieder ein Start-up – in einem ganz anderen Bereich. Forever young?

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