Vollzeitjob und gründen – geht das?

Sein eigener Chef zu sein – das ist so etwas wie ein kollektiver Traum. Alles alleine entscheiden zu können, sich in seiner Leistung zu spiegeln – schöne Sache, keine Frage. Dennoch arbeiten die meisten Menschen aktuell in einer angestellten Position. Das muss natürlich nicht so bleiben wenn es Sie betrifft. Nur sollten Sie sich auf eine harte Phase einstellen, wenn Sie vorhaben, ein Unternehmen zu gründen. Doppelter Einsatz wird für einige Zeit gefragt sein, aber Sie haben ja ein Ziel vor Augen: die Selbständigkeit.

Wochenende – wie schreibt man das noch mal?

Neben den üblichen Recherche- und Planungsaufgaben, also sich zu informieren, welche Formalia zur Gründung nötig sind, der Beobachtung des Konkurrenzumfelds und der Suche nach einem möglichen Standort kommt auf Sie nun auch zu, sich Ihrer zukünftigen Aufgabe teilweise schon zu widmen, als bereits mit einer 40 Stundenwoche gesegneter Mensch, wohl gemerkt. Das heißt, Sie sollten davon ausgehen, dass Sie abends noch an Ihrem Shop oder der Homepage basteln. Und das bisherige klar getrennte, faule Wochenende sollten Sie auch aus dem Gedächtnis streichen. Statt an den See zu fahren, heißt es nun: Kontakte knüpfen, mit anderen Gründern in Netzwerken in eine Korrespondenz treten etc.. Das ist sowohl interessant als auch anstrengend, aber Sie kommen darum nicht herum.

Die Belohnung: frei sein

Springen wir jetzt schon mal ein paar Schritte in die Zukunft. Sie haben Ihren Shop erfolgreich auf die Bühne gebracht, die ersten Bestellungen oder Anfragen nach Ihren Diensten kommen auch. Jetzt heißt es: Klotzen, nicht Kleckern! Aber Sie können schon vor sich sehen, dass Sie Ihre Kündigung bald einreichen können. Seien Sie aber nicht zu voreilig, nur weil ein paar T-Shirts bestellt werden. Ein halbes Jahr sollte es schon gut laufen, dann können Sie an eine Kündigung des aktuellen Jobs denken. Oder auch, keine schlechte Idee, an die Reduktion der Arbeitszeit gehen. Sicherheit UND Freihet – auch eine Option!

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