Die Schufa-Selbstauskunft: So kannst Du sie beantragen

Viele Verbraucher erfahren erst von der Schufa, wenn eine Kreditanfrage abgelehnt wird. Damit es erst gar nicht zu einer solchen Situation kommt, sollten Sie sich vor finanziellen Transaktionen eine Schufa-Selbstauskunft holen, um Ihren Schufa-Score zu erfahren. Bei dieser Gelegenheit können Sie auch feststellen, ob die ordnungsgemäße Löschung bereits erledigter Einträge nach der Frist erfolgt ist.

Wie Sie eine Schufa-Selbstauskunft beantragen können

Eine Selbstauskunft bekommen Sie einmal im Jahr kostenlos bei der Schufa. Dieses Auskunft können Sie online beantragen. Dazu müssen Sie nur auf der Seite der Schufa eine Datenkopie-Auskunft beantragen. Hierzu müssen Sie noch Ihre persönlichen Daten sowie die aktuelle Adresse und frühere Adressen eintragen und absenden. Jetzt müssen Sie nur noch eine Kopie des Personalausweises hochladen. Es kann mehrere Wochen dauern, bis Sie die Selbstauskunft mit der Post erhalten.

Was steht drin

Zunächst sehen Sie Ihre persönlichen Daten. Dazu gehören Name, Geburtsdatum und die Anschrift. Außerdem sehen Sie, bei welchen Vertragspartnern Sie in den letzten zwölf Monaten Verträge abgeschlossen haben. Das können Mobilfunkverträge, Ratenkäufe oder Kredite sein. Sie erfahren auch, welche Firmen über Sie Daten abgefragt haben. Diese Anfragen bleiben solange im Bestand der Schufa, solange Sie einen Vertrag mit der betreffenden Firma eingegangen sind. Zum Schluss erfahren Sie noch Ihren Schufa-Score. Der ideale Wert liegt bei 100 Prozent. Im Gegensatz zur Meinung vieler verschlechtert die Selbstauskunft nicht Ihren Score. Die Bonität wird lediglich durch Zahlungsausfälle Ihrerseits oder durch übermäßig viele Kreditanfragen verschlechtert.

Was die Bonität beeinflusst

Zahlungsausfälle, Mahnungen, Titel, Pfändungen und eidesstattliche Versicherungen beeinflussen negativ die Bonität und senken den Schufa-Score. Wenn der negative Eintrag erledigt ist, so bleibt er jedoch noch für weitere drei Jahre sichtbar. Das macht eine Kreditvergabe oder Ratenkäufe weiterhin unmöglich. Erst nach kompletter Löschung sind solche finanziellen Transaktionen wieder möglich.

Was die Schufa nicht speichern darf

Ihr Einkommen oder Ihr Vermögen geht die Schufa nichts an. Ebenso darf sie keine Angaben machen über Ihren Beruf, den Familienstand, die Religion oder die Nationalität. Die politische Einstellung ist uninteressant, was auch auf Mitgliedschaften oder die Religionszugehörigkeit zutrifft.

Fazit

Die Schufa ist ein wichtiges Instrument für ihre Vertragspartner, um Zahlungsausfällen vorzubeugen. Ein einziger negativer Eintrag reicht schon aus, um einen Mobilfunkvertrag, einen Kredit oder einen Ratenkauf zu verweigern. Um die Richtigkeit der Angaben bei der Schufa zu überprüfen, sollten Sie hin und wieder eine Schufa-Selbstauskunft beantragen.

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