Mehr schaffen – weniger Ablenkung – die tägliche Routine hilft ungemein

Es soll sie ja geben die Multi-Tasker mit dem genialischen Einschlag, die nie einen Plan haben, aber am Ende des Tages trotzdem Top-Ergebnisse vorweisen können. Dennoch tut man sich als nicht ganz so genialischer Mensch sicher einen Gefallen, Ordnung in die tägliche Arbeit zu bringen. Das ist vergleichbar den häuslichen Pflichten, die deutlich weniger bedrängend wirken, wenn man sie immer zu einem festen Zeitpunkt erledigt.

Was steht morgens als erstes an?

Der Tipp vieler Fachleute lautet: Morgens alles zu erledigen, das ein hohes Maß an Konzentration erfordert. Konzepte Ersinnen, an ihnen herum Feilen gehört dazu, aber auch eine Korrespondenz, die mehr ist als nur Frage und Antwort, sollte morgens bzw, vormittags erledigt werden. Der Empfänger merkt es dem Brief an, ob er lieblos herunter geschrieben wurde, oder ob sich jemand Zeit dafür genommen hat. Wertschätzung, eine Prise persönliche Ansprache: Damit lässt sich der Tag gut starten. Die Früchte werden sich in der Zusammenarbeit auch zeigen. Sie merken schon, dass ein straffer Plan Ihnen kaum Zeit für Ablenkungen bietet. Die sollten dem Feierabend oder der Mittagspause vorbehalten sein.

Huch, das Mittagsloch! Was tun?

Da der Mensch keine Maschine ist, ist er nicht immer gleich Energie-geladen. Die Energiekurve zeigt mittags einen steilen Abfall. Das ist die Zeit, in der weniger fordernde Aufgaben ihren festen Platz haben sollten. Räumen Sie, wenn Ihr Geist eher unwillig ist, Ihr E-Mail-Postfach auf, entfernen Sie Erledigtes. Das kann sehr befriedigend sein, wie ein Hausputz, um noch einmal den Vergleich zu den häuslichen Verhältnissen zu bemühen. Ob Sie jeden Tag die gleichen “Aufgaben mit Routine-Anteilen” erledigen oder ob Sie jeweils unterschiedliche Aufgaben angehen, wozu auch das Aufräumen des Büros gehören kann, ist Ihre Sache. Organisieren Sie den Tag so, dass Sie nicht plötzlich mit etwas konfrontiert sind, das Sie in der etwas “mauen” Phase nicht schaffen können. Es kann sinnvoll sein, einen Kunden auf den nächsten – frischen – Tag zu vertrösten. Aber dann!

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