Buchführung von Immobilien: Was beim Immobilienkauf und deren Verwaltung beachtet werden sollte

Wichtige Faktoren bei dem Immobilienkauf:

Im Regelfall erfolgt die Finanzierung für den Kauf einer Immobilie über die Nutzung von Eigenkapital in Verbindung mit Fremdkapital einer kreditgebenden Bank. Je nach Vertrag und Einkommen sollte das Eigenkapital zwischen 10 und 30 Prozent betragen. Mit dem Nachweis des Eigenkapitals in Verbindung mit einem entsprechenden Einkommen erfolgt die Prüfung durch das Kreditinstitut, inwiefern ein Kredit vergeben werden kann.
Im Rahmen der Kreditvergabe kommt es üblicherweise zu dem Eintrag einer Hypothek in das Grundbuch der Immobilie. Somit sichert sich das Kreditinstitut für den Fall der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers ab und hätte bei Bedarf die Verwertungsmöglichkeit der Immobilie. Dies kann bspw. durch eine Zwangsversteigerung erfolgen, sodass die Bank das jeweilige Investment absichert. Da es sich bei einem Immobilienkauf im Regelfall um ein größeres Investment handelt, sollte die Finanzierung gut und den persönlichen Rahmenbedingungen angemessen kalkuliert und realisiert werden.
Ergänzend zu den Tilgungskosten und dem Eigenkapital fallen im Rahmen des Erwerbs einer Immobilie weitere Kosten an. Dazu zählen die Notarkosten, die Kosten für die Eintragung in das Grundbuch, eine Grunderwerbssteuer sowie ggf. eine Provision für eine Maklerin oder einen Makler.

Die Verwaltung von Immobilien im Inland bzw. im Ausland:

In Bezug auf den Erwerb einer Immobilie gibt es für die Eigentümerinnen und Eigentümer vielfältige Verpflichtungen, welche sich zwischen den einzelnen Regionen und Ländern teilweise stark unterscheiden.
Die Nebenkosten wie Steuern oder Versicherungen, Heizungskosten, notwendige Reparaturen oder die Unterhaltung der Immobilie erfordern ein großes Know-how. Erfolgt der Kauf im Ausland gibt es zudem teilweise noch andere rechtliche Grundlagen als in Deutschland. Ergänzend dazu kann es zu Sprachbarrieren kommen, welche die ordnungsgemäße Verwaltung erschweren. Aus diesem Grund lohnt sich die Inanspruchnahme von professioneller Unterstützung in Bezug auf die Verwaltung und Vermarktung von Immobilien. Somit können Spezifika in den einzelnen Bereichen gezielt und mit der nötigen Fachkenntnis bearbeitet werden und die Eigentümerin bzw. der Eigentümer kann sich viele nervenaufreibende Momente sparen.

Die fachgerechte Buchführung gewerblich genutzter Immobilien:

Der Kauf einer Immobilie wird neben der Nutzung zu Wohnzwecken oftmals auch als Anlageobjekt zur Vermietung von Ferienunterkünften vollzogen. Gerade in der Vermietung von Ferienwohnungen oder anderen Unterkünften gibt es großes Potenzial, sowohl im Inland als auch im Ausland. Vor dem Hintergrund der großen Nachfrage und der einfachen Vermarktungsmöglichkeiten über verschiedene Onlineportale kann durch die regelmäßige Vermietung ein lohnenswerter Nebenerwerb entstehen. Für die Übersichtlichkeit und korrekte Bearbeitung ist es sinnvoll, eine gute Software für die Buchführung zu nutzen. Somit können die Einnahmen in Form von Mieten zielgerichtet und digital unterstützt mit den Ausgaben für die laufende Nutzung und Instandhaltung der Immobilie verrechnet werden. Es existiert zudem eine übersichtliche Darstellung über die finanziellen Aspekte. Durch Cloudanwendungen können zudem jederzeit und von jedem Standort aus die aktuellen Gegebenheiten eingesehen und überblickt werden. Durch die sinnvolle und gute Unterstützung lassen sich zeitaufwendige Buchführungstätigkeiten einsparen und die Rendite der Anlage optimieren.

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