Gas sparen – geht es wieder ins Home Office?

Die deutsche Regierung wird nervöser. Eine Unruhe macht sich in den Unternehmen breit. Was ist, wenn Putin den Gashahn ganz zudreht. Die Gefahr ist real! Einige Unternehmen, darunter der Konsumgüter- und Klebstoffkonzern Henkel in Düsseldorf, bringen Homeoffice mit ins Spiel.

Temperatur in den Büros senken

Carsten Knobel, der Henkel-Chef, macht einen Vorstoß. Seine Gedanken gehen dahin, dass die Temperatur in den Büroräumen stark gesenkt werden könnte, wenn die Mitarbeiter vermehrt Homeoffice nutzen würden. Die Unternehmen machen sich Sorgen, denn nach den Abschaltplänen der Bundesnetzagentur, wird die Industrie vor den privaten Haushalten sogar abgeschalten. Es ist verständlich, dass die Unternehmen mehr als besorgt sind und Vorschläge der Regierung unterbreiten.

Die Hitze wird weichen und der Herbst wird kommen

Für viele Privatpersonen ist es noch nicht vorstellbar, dass der dicke Pulli ausgepackt wird und die Heizung heruntergestellt wird. Die Pflicht Homeoffice würde jedoch bedeuten, dass die Heizkosten zu Hause steigen. Im Normalfall wird zu Hause die Heizung morgens runtergedreht und am Abend nach der Arbeit wieder hoch. Die Regierung wird die Kosten nicht vollständig auffangen können. Finanzminister Lindner hatte schon früh seine Position zu dieser Thematik mit Blick auf den Bundeshaushalt. Welche Szenarien tatsächlich kommen werden, ist aktuell noch vergleichbar mit dem Blick in die Glaskugel.

Was plant Superminister Habeck?

Noch herrscht Unsicherheit. Bayern macht Druck und möchte, dass die Gaswarnstufe 3 ausgerufen wird. Mit dem Ausrufen der Stufe 3 könnten Teile der Industrie runtergefahren bzw. abgeschalten werden. Wirtschaftsminister Habeck ist optimistisch, dass der kommende Winter zu schaffen ist. Wie in Expertenkreisen üblich gehen die Meinungen auseinander. Fakt ist, die Arbeitnehmer sollten damit rechnen, dass wie zu Pandemiezeiten die Pflicht zum Homeoffice ausgerufen wird. In manchen Betrieben können die Mitarbeiter noch immer von zu Hause aus arbeiten. Die reparierte Gasturbine der Nordstream 1 ist in Deutschland angekommen. Sie war zur Reparatur in Kanada. Nun gilt es abzuwarten, ob im Juli wieder Gas aus der Nordstream 1 fließen wird.

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