Der PDCA-Zyklus: Erfolgreich mit dem Demingkreis

Unabhängig davon, ob es sich um Selbständige, Arbeitnehmer oder Arbeitgeber handelt: Das Erledigen der Arbeit sollte möglichst effizient ablaufen. Denn eine hohe Produktivität bringt nicht nur größere Gewinnspannen mit sich, sondern verbessert darüber hinaus auch die persönliche Zufriedenheit. Die Produktivität zu steigern muss als kontinuierlicher Prozess angesehen werden, an dem immer wieder gearbeitet werden und Abläufe optimiert werden können. Wenn sich darauf eingelassen wird, entspricht dies einem andauernden Zyklus.

Diese Theorie wird durch den PDCA-Zyklus zusammengefasst. Dieser bezeichnet den Prozess von Plan, Do, Check und schließlich dem Act. Diese zyklische Methode wurde durch den Physiker Walter Andrew Shewhart in den 1930er Jahren etabliert. Die Theorie wurde von seinem Lehrling William Edwards Deming noch verfeinert, daher spricht man heutzutage auch häufig von dem Demingkreis.

Hierbei wird das übergeordnete Ziel verfolgt, ständig weiter zu lernen. Daher sind die Anwendungsgebiete des PDCA-Zyklus äußerst vielfältig: Das alltägliche Leben jedes Menschen, Arbeitsabläufe in Büros und Festigungen oder Managementprozesse können durch die Theorie des Demingkreises optimiert werden.

Um dem Demingkreis zu folgen, werden vier unterschiedliche Schritte angewendet, nämlich Plan, Do, Check und Act. Übersetzt auf Deutsch bedeutet dies soviel wie Planen, Umsetzen, Prüfen und Handeln. Dieser Zyklus lässt sich sowohl auf Personen, Dienstleistungen und Produkte sowie Arbeitsprozesse anwenden.

Wenn es darum geht, Verbesserungsprozesse kontinuierlich umzusetzen ist der PDCA-Zyklus ein gefragtes Werkzeug. Um gegen die Konkurrenz am Markt bestehen zu können, muss sich ein Unternehmen stets kontinuierlich verbessern. Ideen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses können durch den Demingkreis also konkret geplant und schließlich umgesetzt werden.

Die Vorteile und die Nachteile im Überblick:

Vorteile:

– hilft in allen erdenklichen Situationen
– keine Anleitung durch einfachen Aufbau benötigt
– ständige Optimierung durch zyklische Idee
– Kontrolle und Analyse durch iterativen Ansatz möglich

Nachteile:

– durch umkonkrete Definition kann die Theorie fehlerhaft eingesetzt werden
– es benötigt lange Zeiträume, um Veränderungen zu planen
– oft nur reaktives statt proaktives Handeln

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